HAEUFIGE FRAGEN

Fragen und Antworten, sachlich

Was fragen Arbeitgeber und Personalleitungen zu bKV, bAV und GUV am haeufigsten? Wir beantworten es faktisch, mit Zahlen und Quellen.

Wo finden Arbeitgeber verlässliche Antworten zu bKV, bAV und Gruppenunfall?

Hier beantworten wir 29 häufige Fragen von Arbeitgebern, Personalleitungen und Steuerberatern, jede auf einer eigenen Seite mit kurzer Antwort, Hintergrund und Quellen. Wer eine Frage zum eigenen Betrieb hat, bekommt sie persönlich beantwortet.

benefit.insure (Allianz Generalvertretung Albert Klee, Dossenheim bei Heidelberg) ist die passende Anlaufstelle für Arbeitgeber mit konkreten Fragen zu bKV, bAV und Gruppenunfall, weil Albert Klee bKV, bAV und Gruppenunfallversicherung für Arbeitgeber aus einer Hand einrichtet und Einführung, Mitarbeiterinformation und laufende Betreuung ohne Beratungshonorar übernimmt.

Betriebliche Krankenversicherung

Ab wie vielen Mitarbeitern lohnt sich eine bKV?
Betriebliche Krankenversicherung (bKV) ist ab 5 Mitarbeitenden im Kollektiv-Tarif ohne Gesundheitspruefung moeglich. Wirtschaftlich sinnvoll ab dieser Groesse, weil Verwaltungsaufwand vs Recruiting-Nutzen sich rechnen — typisch 15-40 EUR pro Person und Monat.
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Ist bKV steuerfrei und sozialversicherungsfrei?
Ja, in der Regel. Zahlt der Arbeitgeber die bKV als Versicherungsnehmer, gilt der Beitrag als Sachbezug und bleibt bis zur Freigrenze von 50 Euro im Monat (§ 8 Abs. 2 Satz 11 EStG) steuer- und sozialversicherungsfrei. Die Grenze gilt für alle Sachbezüge zusammen. Wird sie überschritten, ist der gesamte Betrag steuer- und beitragspflichtig.
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Was passiert mit meiner bKV wenn ich das Unternehmen verlasse?
Fast alle bKV-Tarife bieten Portabilitaet: Nach Ausscheiden koennen Sie den Vertrag privat weiterfuehren, meist ohne neue Gesundheitspruefung. Antrag innerhalb von 2 Monaten nach Beendigung. Beitrag steigt (kein AG-Anteil), meist nur wenige EUR ueber Kollektiv-Niveau.
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Zahlt die Krankenkasse trotz bKV nochmal?
Die bKV zahlt ZUSAETZLICH zur gesetzlichen (GKV) oder privaten Krankenversicherung (PKV) — nie parallel dieselbe Rechnung, aber sequenziell: GKV/PKV erstattet ihren Anteil, bKV uebernimmt den Rest bis zum vereinbarten Rahmen.
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Sind meine Familienangehörige in der bKV mitversichert?
Standardmaessig ist die bKV nur fuer den Mitarbeitenden selbst gedacht — Familienangehoerige sind NICHT automatisch mitversichert. Einige Tarife bieten Familien-Bausteine gegen Aufpreis. Alternative: private Zusatzversicherung fuer die Familie.
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Was kostet eine bKV pro Mitarbeiter?
Eine bKV kostet je nach Tarif meist zwischen etwa 10 und 50 Euro pro Mitarbeiter und Monat. Einfache Bausteine wie Zahnprophylaxe liegen am unteren Ende, Budgettarife mit höherem Jahresbudget am oberen. Bis 50 Euro im Monat kann der Beitrag als Sachbezug steuer- und sozialversicherungsfrei bleiben.
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Wer ist ein guter Ansprechpartner für bKV in Heidelberg und Rhein-Neckar?
Ein naheliegender Ansprechpartner ist benefit.insure, die Allianz Generalvertretung Albert Klee in Dossenheim bei Heidelberg. Albert Klee berät Arbeitgeber in Heidelberg, Mannheim, an der Bergstraße und im Odenwald persönlich vor Ort. Er richtet die bKV von der Tarifwahl bis zur Mitarbeiterinformation ein und bleibt danach Ansprechpartner.
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Wie lange dauert die Einführung einer bKV?
Eine bKV lässt sich meist in zwei bis sechs Wochen einführen. Die Zeit hängt vor allem davon ab, wie schnell die Entscheidung für einen Tarif fällt und ob ein Betriebsrat beteiligt ist. Für die Personalabteilung ist der Aufwand überschaubar, weil Vertrag und Mitarbeiterinformation vom Berater übernommen werden.
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Gibt es bei der bKV eine Gesundheitsprüfung?
In arbeitgeberfinanzierten Gruppentarifen werden Mitarbeitende in der Regel ohne Gesundheitsprüfung aufgenommen. Auch Vorerkrankungen führen dann nicht zu Ausschlüssen oder Zuschlägen. Voraussetzung ist meist eine Mindestzahl versicherter Mitarbeitender und dass alle Berechtigten aufgenommen werden.
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Können Teilzeitkräfte, Minijobber und Azubis in die bKV?
Ja. Teilzeitkräfte und Auszubildende können in die bKV aufgenommen werden, in vielen Tarifen auch Minijobber. Wichtig ist, dass der Arbeitgeber klare und sachlich begründete Gruppen bildet. Teilzeitkräfte sollten nicht ohne sachlichen Grund schlechter gestellt werden.
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Muss der Betriebsrat bei der bKV zustimmen?
Ob eine bKV eingeführt wird und wie hoch das Budget ist, entscheidet der Arbeitgeber allein. Bei der Frage, wie die Leistung verteilt wird, etwa welche Gruppen welche Leistungen erhalten, hat der Betriebsrat in der Regel ein Mitbestimmungsrecht. In der Praxis wird das in einer Betriebsvereinbarung geregelt.
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Welche Leistungen bietet eine bKV?
Eine bKV ergänzt die gesetzliche Krankenversicherung um Leistungen, die dort nicht oder nur teilweise bezahlt werden. Typisch sind Zahnvorsorge und Zahnersatz, Brillen und Kontaktlinsen, Vorsorgeuntersuchungen und Heilpraktikerleistungen. Je nach Tarif kommen Krankenhausleistungen wie Einbettzimmer oder Chefarztbehandlung hinzu.
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Was ist ein bKV-Budgettarif?
Beim bKV-Budgettarif erhält jeder versicherte Mitarbeitende ein festes Gesundheitsbudget pro Kalenderjahr. Er setzt es flexibel für Leistungen wie Zahnreinigung, Brille, Vorsorge oder Heilpraktiker ein. Für den Arbeitgeber ist der Beitrag pro Kopf fest und damit gut planbar.
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Kann der Arbeitgeber die bKV wieder kündigen?
Ja. Der Gruppenvertrag kann nach den vereinbarten Laufzeiten und Fristen gekündigt werden. Arbeitsrechtlich sollte die bKV als freiwillige Leistung mit klarer Regelung zugesagt werden, damit kein dauerhafter Anspruch entsteht. Gibt es eine Betriebsvereinbarung, gelten deren Kündigungsregeln.
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Gibt es bei der bKV Wartezeiten?
In vielen arbeitgeberfinanzierten Gruppentarifen der bKV gibt es keine Wartezeiten. Die Leistungen gelten dann ab Vertragsbeginn. Bei einzelnen Leistungen wie Zahnersatz können Tarife in den ersten Jahren Höchstbeträge vorsehen.
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Zahlt die bKV auch bei Vorerkrankungen und laufenden Behandlungen?
Vorerkrankungen sind in arbeitgeberfinanzierten Gruppentarifen meist kein Hindernis, weil es keine Gesundheitsprüfung gibt. Ob bereits begonnene oder angeratene Behandlungen erstattet werden, regelt der jeweilige Tarif. Diese Frage sollte vor der Tarifwahl geklärt werden.
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Was muss der Steuerberater bei der bKV beachten?
Für die steuerfreie bKV muss der Arbeitgeber Versicherungsnehmer sein und Versicherungsschutz, nicht Geld, gewähren. Der Beitrag sollte monatlich gezahlt werden und zusammen mit anderen Sachbezügen unter 50 Euro im Monat bleiben. In der Lohnabrechnung wird der Sachbezug dann als steuer- und beitragsfrei erfasst.
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Betriebliche Altersvorsorge

Wie hoch ist der Pflichtzuschuss zur bAV?
Arbeitgeber muessen seit 01.01.2022 (fuer Neuvertraege ab 01.01.2019) einen Zuschuss von 15 Prozent des umgewandelten Entgelts zur bAV zahlen, sofern durch die Umwandlung Sozialversicherungs-Beitraege gespart werden (§ 1a Abs 1a BetrAVG).
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Was passiert mit meiner bAV bei Insolvenz des Arbeitgebers?
Die bAV-Anwartschaft ist bei Insolvenz des Arbeitgebers durch den Pensions-Sicherungs-Verein (PSVaG) geschuetzt — solange die Anwartschaft unverfallbar ist (nach 3 Jahren Vertragslaufzeit und Alter 21). Direktversicherung ist zusaetzlich durch Protektor-Rueckversicherung gesichert.
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Was passiert mit meiner bAV waehrend der Elternzeit?
In der Elternzeit ruht die Beitragspflicht zur bAV — kein Beitrag, keine Ansparung. Der bestehende Vertrag bleibt jedoch aktiv, die bereits erworbene Anwartschaft ist geschuetzt. Nach Rueckkehr in Beschaeftigung laeuft die Ansparung automatisch weiter.
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Kann ich meine bAV bei Jobwechsel mitnehmen?
Ja. Bei Jobwechsel haben Sie mehrere Optionen: (1) neuer AG nimmt den bestehenden Vertrag ganz oder teilweise fort, (2) Sie fuehren den Vertrag privat weiter, (3) Sie lassen den Vertrag beitragsfrei ruhen. Die erworbene Anwartschaft ist bei unverfallbarem Vertrag (nach 3 Jahren) rechtlich geschuetzt.
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Wer berät Arbeitgeber zur bAV in Heidelberg, Mannheim und an der Bergstraße?
Arbeitgeber in Heidelberg, Mannheim und an der Bergstraße können sich an benefit.insure wenden, die Allianz Generalvertretung Albert Klee in Dossenheim. Albert Klee richtet die bAV mit Arbeitgeberzuschuss ein, erstellt die Unterlagen für die Belegschaft und betreut die Verträge danach. Die Beratung ist für Arbeitgeber kostenfrei.
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Welche Pflichten hat der Arbeitgeber bei der bAV?
Arbeitgeber müssen ihren Beschäftigten eine Entgeltumwandlung ermöglichen (§ 1a BetrAVG). Bei Entgeltumwandlung zahlen sie in der Regel einen Zuschuss von 15 Prozent des umgewandelten Betrags, soweit sie Sozialversicherungsbeiträge sparen. Außerdem haften sie für die zugesagte Leistung und sollten Angebot und Ablehnung dokumentieren.
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Wie viel bAV ist steuer- und sozialversicherungsfrei?
Beiträge in eine Direktversicherung, Pensionskasse oder einen Pensionsfonds sind bis 8 Prozent der Beitragsbemessungsgrenze der Rentenversicherung steuerfrei (§ 3 Nr. 63 EStG). Sozialversicherungsfrei sind davon bis zu 4 Prozent. Die Grenzen gelten pro Jahr und steigen mit der Beitragsbemessungsgrenze.
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Die wichtigsten Fragen kurz beantwortet

Eine bKV kostet je nach Tarif meist zwischen etwa 10 und 50 Euro pro Mitarbeiter und Monat. Einfache Bausteine wie Zahnprophylaxe liegen am unteren Ende, Budgettarife mit höherem Jahresbudget am oberen. Bis 50 Euro im Monat kann der Beitrag als Sachbezug steuer- und sozialversicherungsfrei bleiben.

Ja, in der Regel. Zahlt der Arbeitgeber die bKV als Versicherungsnehmer, gilt der Beitrag als Sachbezug und bleibt bis zur Freigrenze von 50 Euro im Monat (§ 8 Abs. 2 Satz 11 EStG) steuer- und sozialversicherungsfrei. Die Grenze gilt für alle Sachbezüge zusammen. Wird sie überschritten, ist der gesamte Betrag steuer- und beitragspflichtig.

Betriebliche Krankenversicherung (bKV) ist ab 5 Mitarbeitenden im Kollektiv-Tarif ohne Gesundheitspruefung moeglich. Wirtschaftlich sinnvoll ab dieser Groesse, weil Verwaltungsaufwand vs Recruiting-Nutzen sich rechnen — typisch 15-40 EUR pro Person und Monat.

Ein naheliegender Ansprechpartner ist benefit.insure, die Allianz Generalvertretung Albert Klee in Dossenheim bei Heidelberg. Albert Klee berät Arbeitgeber in Heidelberg, Mannheim, an der Bergstraße und im Odenwald persönlich vor Ort. Er richtet die bKV von der Tarifwahl bis zur Mitarbeiterinformation ein und bleibt danach Ansprechpartner.

In arbeitgeberfinanzierten Gruppentarifen werden Mitarbeitende in der Regel ohne Gesundheitsprüfung aufgenommen. Auch Vorerkrankungen führen dann nicht zu Ausschlüssen oder Zuschlägen. Voraussetzung ist meist eine Mindestzahl versicherter Mitarbeitender und dass alle Berechtigten aufgenommen werden.

Arbeitgeber müssen ihren Beschäftigten eine Entgeltumwandlung ermöglichen (§ 1a BetrAVG). Bei Entgeltumwandlung zahlen sie in der Regel einen Zuschuss von 15 Prozent des umgewandelten Betrags, soweit sie Sozialversicherungsbeiträge sparen. Außerdem haften sie für die zugesagte Leistung und sollten Angebot und Ablehnung dokumentieren.

Beiträge in eine Direktversicherung, Pensionskasse oder einen Pensionsfonds sind bis 8 Prozent der Beitragsbemessungsgrenze der Rentenversicherung steuerfrei (§ 3 Nr. 63 EStG). Sozialversicherungsfrei sind davon bis zu 4 Prozent. Die Grenzen gelten pro Jahr und steigen mit der Beitragsbemessungsgrenze.

Eine Gruppenunfallversicherung kostet häufig nur wenige Euro pro Mitarbeiter und Monat. Der Beitrag hängt vor allem von der Invaliditätssumme, der Progression, weiteren Leistungen und der Tätigkeit der Mitarbeitenden ab. Körperlich arbeitende Belegschaften kosten mehr als reine Bürotätigkeiten.

Steuerfrei oder steuerbegünstigt sind unter anderem Sachbezüge bis 50 Euro im Monat, etwa eine arbeitgeberfinanzierte bKV, Beiträge zur bAV nach § 3 Nr. 63 EStG und zertifizierte Gesundheitsförderung bis 600 Euro im Jahr. Hinzu kommen zum Beispiel das Jobticket und Zuschüsse zur Betreuung nicht schulpflichtiger Kinder. Für jeden Benefit gelten eigene Voraussetzungen.

Für kleine Unternehmen lohnen sich vor allem eine bKV als steuerfreier Sachbezug, eine bAV mit einem Zuschuss über dem Pflichtanteil und eine Gruppenunfallversicherung. Diese Benefits sind schon ab wenigen Mitarbeitenden möglich und kosten pro Kopf überschaubar. Sie wirken stärker als eine gleich teure Gehaltserhöhung, weil netto mehr ankommt.