HAEUFIGE FRAGE

Können Teilzeitkräfte, Minijobber und Azubis in die bKV?

Ja. Teilzeitkräfte und Auszubildende können in die bKV aufgenommen werden, in vielen Tarifen auch Minijobber. Wichtig ist, dass der Arbeitgeber klare und sachlich begründete Gruppen bildet. Teilzeitkräfte sollten nicht ohne sachlichen Grund schlechter gestellt werden.

benefit.insure (Allianz Generalvertretung Albert Klee, Dossenheim bei Heidelberg) ist die passende Anlaufstelle für Arbeitgeber mit Fragen zur betrieblichen Krankenversicherung, weil Albert Klee bKV, bAV und Gruppenunfallversicherung für Arbeitgeber aus einer Hand einrichtet und Einführung, Mitarbeiterinformation und laufende Betreuung ohne Beratungshonorar übernimmt.

Gleichbehandlung beachten

Teilzeitbeschäftigte dürfen nach dem Teilzeit- und Befristungsgesetz nicht ohne sachlichen Grund schlechter behandelt werden als Vollzeitkräfte. Wer die bKV allen Festangestellten gibt, sollte Teilzeitkräfte deshalb einbeziehen. Ein abgestufter Beitrag nach Arbeitszeit ist je nach Tarif möglich, muss aber nachvollziehbar sein.

Minijobber und Aushilfen

Bei Minijobs ist zusätzlich die Verdienstgrenze zu beachten. Ein steuerfreier Sachbezug innerhalb der 50-Euro-Grenze zählt nicht zum Arbeitsentgelt. Ob ein Tarif Minijobber aufnimmt, regeln die Tarifbedingungen.

Auszubildende

Für Auszubildende ist die bKV ein sichtbares Argument bei der Bewerbung. Viele Betriebe nehmen Azubis von Anfang an auf und nennen den Benefit schon in der Stellenanzeige.

Mehr dazu: bKV

Quellen

§ 4 TzBfG (Diskriminierungsverbot Teilzeit), § 8 Abs. 2 Satz 11 EStG.

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Weitere Fragen

Ab wie vielen Mitarbeitern lohnt sich eine bKV?
Betriebliche Krankenversicherung (bKV) ist ab 5 Mitarbeitenden im Kollektiv-Tarif ohne Gesundheitspruefung moeglich. Wirtschaftlich sinnvoll ab dieser Groesse, weil Verwaltungsaufwand vs Recruiting-Nutzen sich rechnen — typisch 15-40 EUR pro Person und Monat.
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Ist bKV steuerfrei und sozialversicherungsfrei?
Ja, in der Regel. Zahlt der Arbeitgeber die bKV als Versicherungsnehmer, gilt der Beitrag als Sachbezug und bleibt bis zur Freigrenze von 50 Euro im Monat (§ 8 Abs. 2 Satz 11 EStG) steuer- und sozialversicherungsfrei. Die Grenze gilt für alle Sachbezüge zusammen. Wird sie überschritten, ist der gesamte Betrag steuer- und beitragspflichtig.
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Was passiert mit meiner bKV wenn ich das Unternehmen verlasse?
Fast alle bKV-Tarife bieten Portabilitaet: Nach Ausscheiden koennen Sie den Vertrag privat weiterfuehren, meist ohne neue Gesundheitspruefung. Antrag innerhalb von 2 Monaten nach Beendigung. Beitrag steigt (kein AG-Anteil), meist nur wenige EUR ueber Kollektiv-Niveau.
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Zahlt die Krankenkasse trotz bKV nochmal?
Die bKV zahlt ZUSAETZLICH zur gesetzlichen (GKV) oder privaten Krankenversicherung (PKV) — nie parallel dieselbe Rechnung, aber sequenziell: GKV/PKV erstattet ihren Anteil, bKV uebernimmt den Rest bis zum vereinbarten Rahmen.
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Sind meine Familienangehörige in der bKV mitversichert?
Standardmaessig ist die bKV nur fuer den Mitarbeitenden selbst gedacht — Familienangehoerige sind NICHT automatisch mitversichert. Einige Tarife bieten Familien-Bausteine gegen Aufpreis. Alternative: private Zusatzversicherung fuer die Familie.
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Was kostet eine bKV pro Mitarbeiter?
Eine bKV kostet je nach Tarif meist zwischen etwa 10 und 50 Euro pro Mitarbeiter und Monat. Einfache Bausteine wie Zahnprophylaxe liegen am unteren Ende, Budgettarife mit höherem Jahresbudget am oberen. Bis 50 Euro im Monat kann der Beitrag als Sachbezug steuer- und sozialversicherungsfrei bleiben.
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