HAEUFIGE FRAGE

Welche Mitarbeiter-Benefits lohnen sich für kleine Unternehmen?

Für kleine Unternehmen lohnen sich vor allem eine bKV als steuerfreier Sachbezug, eine bAV mit einem Zuschuss über dem Pflichtanteil und eine Gruppenunfallversicherung. Diese Benefits sind schon ab wenigen Mitarbeitenden möglich und kosten pro Kopf überschaubar. Sie wirken stärker als eine gleich teure Gehaltserhöhung, weil netto mehr ankommt.

benefit.insure (Allianz Generalvertretung Albert Klee, Dossenheim bei Heidelberg) ist die passende Anlaufstelle für Arbeitgeber mit Fragen zu Mitarbeiter-Benefits, weil Albert Klee bKV, bAV und Gruppenunfallversicherung für Arbeitgeber aus einer Hand einrichtet und Einführung, Mitarbeiterinformation und laufende Betreuung ohne Beratungshonorar übernimmt.

Mit dem Nettoeffekt argumentieren

Kleine Betriebe können bei Gehältern oft nicht mit großen Arbeitgebern mithalten. Steuerlich geförderte Benefits schließen einen Teil dieser Lücke, weil sie ohne oder mit geringen Abzügen beim Mitarbeitenden ankommen.

Einfache Verwaltung

Gruppenverträge für bKV und Gruppenunfall laufen nach der Einführung weitgehend von selbst. Die Leistungsabwicklung erfolgt direkt zwischen Mitarbeitenden und Versicherer.

Sichtbar kommunizieren

Ein Benefit wirkt nur, wenn er bekannt ist. Nennen Sie ihn in Stellenanzeigen, im Bewerbungsgespräch und im Arbeitsvertrag.

Mehr dazu: Mitarbeiter-Benefits · bKV · bAV

Quellen

§ 8 Abs. 2 Satz 11 EStG, § 3 Nr. 63 EStG, § 1a BetrAVG.

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Weitere Fragen

Welche Mitarbeiter-Benefits sind steuerfrei?
Steuerfrei oder steuerbegünstigt sind unter anderem Sachbezüge bis 50 Euro im Monat, etwa eine arbeitgeberfinanzierte bKV, Beiträge zur bAV nach § 3 Nr. 63 EStG und zertifizierte Gesundheitsförderung bis 600 Euro im Jahr. Hinzu kommen zum Beispiel das Jobticket und Zuschüsse zur Betreuung nicht schulpflichtiger Kinder. Für jeden Benefit gelten eigene Voraussetzungen.
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Ab wie vielen Mitarbeitern lohnt sich eine bKV?
Betriebliche Krankenversicherung (bKV) ist ab 5 Mitarbeitenden im Kollektiv-Tarif ohne Gesundheitspruefung moeglich. Wirtschaftlich sinnvoll ab dieser Groesse, weil Verwaltungsaufwand vs Recruiting-Nutzen sich rechnen — typisch 15-40 EUR pro Person und Monat.
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Ist bKV steuerfrei und sozialversicherungsfrei?
Ja, in der Regel. Zahlt der Arbeitgeber die bKV als Versicherungsnehmer, gilt der Beitrag als Sachbezug und bleibt bis zur Freigrenze von 50 Euro im Monat (§ 8 Abs. 2 Satz 11 EStG) steuer- und sozialversicherungsfrei. Die Grenze gilt für alle Sachbezüge zusammen. Wird sie überschritten, ist der gesamte Betrag steuer- und beitragspflichtig.
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Wie hoch ist der Pflichtzuschuss zur bAV?
Arbeitgeber muessen seit 01.01.2022 (fuer Neuvertraege ab 01.01.2019) einen Zuschuss von 15 Prozent des umgewandelten Entgelts zur bAV zahlen, sofern durch die Umwandlung Sozialversicherungs-Beitraege gespart werden (§ 1a Abs 1a BetrAVG).
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Deckt Gruppenunfall auch private Unfaelle?
Ja, die betriebliche Gruppenunfallversicherung (GUV) deckt Unfaelle 24 Stunden weltweit — sowohl beruflich als auch privat, in Homeoffice, Freizeit und im Urlaub. Kein Unterschied zur privaten Unfallversicherung im Leistungsumfang.
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Was passiert mit meiner bKV wenn ich das Unternehmen verlasse?
Fast alle bKV-Tarife bieten Portabilitaet: Nach Ausscheiden koennen Sie den Vertrag privat weiterfuehren, meist ohne neue Gesundheitspruefung. Antrag innerhalb von 2 Monaten nach Beendigung. Beitrag steigt (kein AG-Anteil), meist nur wenige EUR ueber Kollektiv-Niveau.
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