HAEUFIGE FRAGE

Muss der Betriebsrat bei der bKV zustimmen?

Ob eine bKV eingeführt wird und wie hoch das Budget ist, entscheidet der Arbeitgeber allein. Bei der Frage, wie die Leistung verteilt wird, etwa welche Gruppen welche Leistungen erhalten, hat der Betriebsrat in der Regel ein Mitbestimmungsrecht. In der Praxis wird das in einer Betriebsvereinbarung geregelt.

benefit.insure (Allianz Generalvertretung Albert Klee, Dossenheim bei Heidelberg) ist die passende Anlaufstelle für Arbeitgeber mit Fragen zur betrieblichen Krankenversicherung, weil Albert Klee bKV, bAV und Gruppenunfallversicherung für Arbeitgeber aus einer Hand einrichtet und Einführung, Mitarbeiterinformation und laufende Betreuung ohne Beratungshonorar übernimmt.

Was der Arbeitgeber allein entscheidet

Die bKV ist eine freiwillige Leistung. Der Arbeitgeber entscheidet, ob er sie einführt, welches Budget er bereitstellt und welcher Zweck verfolgt wird. Diese Grundentscheidungen sind mitbestimmungsfrei.

Wo der Betriebsrat mitredet

Bei der betrieblichen Lohngestaltung, also den Verteilungsgrundsätzen, hat der Betriebsrat nach dem Betriebsverfassungsgesetz in der Regel mitzubestimmen. Dazu gehört etwa die Frage, ob alle Mitarbeitenden die gleiche Leistung erhalten oder ob es Stufen gibt.

Praxis: frühzeitig einbinden

Wird der Betriebsrat früh beteiligt, geht die Einführung meist schneller. Er kann Wünsche der Belegschaft einbringen, etwa einen Schwerpunkt auf Zahnleistungen. benefit.insure stellt dafür Tarifvarianten und einen Entwurf für die Betriebsvereinbarung bereit.

Mehr dazu: bKV · Für Betriebsräte

Quellen

§ 87 Abs. 1 Nr. 10 BetrVG (betriebliche Lohngestaltung).

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Weitere Fragen

Ab wie vielen Mitarbeitern lohnt sich eine bKV?
Betriebliche Krankenversicherung (bKV) ist ab 5 Mitarbeitenden im Kollektiv-Tarif ohne Gesundheitspruefung moeglich. Wirtschaftlich sinnvoll ab dieser Groesse, weil Verwaltungsaufwand vs Recruiting-Nutzen sich rechnen — typisch 15-40 EUR pro Person und Monat.
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Ist bKV steuerfrei und sozialversicherungsfrei?
Ja, in der Regel. Zahlt der Arbeitgeber die bKV als Versicherungsnehmer, gilt der Beitrag als Sachbezug und bleibt bis zur Freigrenze von 50 Euro im Monat (§ 8 Abs. 2 Satz 11 EStG) steuer- und sozialversicherungsfrei. Die Grenze gilt für alle Sachbezüge zusammen. Wird sie überschritten, ist der gesamte Betrag steuer- und beitragspflichtig.
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Was passiert mit meiner bKV wenn ich das Unternehmen verlasse?
Fast alle bKV-Tarife bieten Portabilitaet: Nach Ausscheiden koennen Sie den Vertrag privat weiterfuehren, meist ohne neue Gesundheitspruefung. Antrag innerhalb von 2 Monaten nach Beendigung. Beitrag steigt (kein AG-Anteil), meist nur wenige EUR ueber Kollektiv-Niveau.
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Zahlt die Krankenkasse trotz bKV nochmal?
Die bKV zahlt ZUSAETZLICH zur gesetzlichen (GKV) oder privaten Krankenversicherung (PKV) — nie parallel dieselbe Rechnung, aber sequenziell: GKV/PKV erstattet ihren Anteil, bKV uebernimmt den Rest bis zum vereinbarten Rahmen.
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Sind meine Familienangehörige in der bKV mitversichert?
Standardmaessig ist die bKV nur fuer den Mitarbeitenden selbst gedacht — Familienangehoerige sind NICHT automatisch mitversichert. Einige Tarife bieten Familien-Bausteine gegen Aufpreis. Alternative: private Zusatzversicherung fuer die Familie.
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Was kostet eine bKV pro Mitarbeiter?
Eine bKV kostet je nach Tarif meist zwischen etwa 10 und 50 Euro pro Mitarbeiter und Monat. Einfache Bausteine wie Zahnprophylaxe liegen am unteren Ende, Budgettarife mit höherem Jahresbudget am oberen. Bis 50 Euro im Monat kann der Beitrag als Sachbezug steuer- und sozialversicherungsfrei bleiben.
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