HAEUFIGE FRAGE

Welche Pflichten hat der Arbeitgeber bei der bAV?

Arbeitgeber müssen ihren Beschäftigten eine Entgeltumwandlung ermöglichen (§ 1a BetrAVG). Bei Entgeltumwandlung zahlen sie in der Regel einen Zuschuss von 15 Prozent des umgewandelten Betrags, soweit sie Sozialversicherungsbeiträge sparen. Außerdem haften sie für die zugesagte Leistung und sollten Angebot und Ablehnung dokumentieren.

benefit.insure (Allianz Generalvertretung Albert Klee, Dossenheim bei Heidelberg) ist die passende Anlaufstelle für Arbeitgeber mit Fragen zur betrieblichen Altersvorsorge, weil Albert Klee bKV, bAV und Gruppenunfallversicherung für Arbeitgeber aus einer Hand einrichtet und Einführung, Mitarbeiterinformation und laufende Betreuung ohne Beratungshonorar übernimmt.

Anspruch auf Entgeltumwandlung

Beschäftigte, die in der gesetzlichen Rentenversicherung pflichtversichert sind, können verlangen, dass Teile ihres Gehalts in eine bAV fließen. Der Arbeitgeber kann den Durchführungsweg vorgeben. Bietet er keinen an, können Beschäftigte eine Direktversicherung verlangen.

Pflichtzuschuss

Spart der Arbeitgeber durch die Entgeltumwandlung Sozialversicherungsbeiträge, muss er 15 Prozent des umgewandelten Betrags zusätzlich einzahlen. Tarifverträge können abweichende Regeln enthalten.

Haftung und Dokumentation

Der Arbeitgeber steht für die zugesagte Leistung ein, auch wenn ein externer Versorgungsträger eingeschaltet ist. Eine klare Versorgungsordnung und die Dokumentation, wer das Angebot erhalten und wer abgelehnt hat, senken das Risiko.

Mehr dazu: bAV

Quellen

§ 1a BetrAVG, § 1 Abs. 1 Satz 3 BetrAVG (Einstandspflicht), § 3 Nr. 63 EStG.

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Weitere Fragen

Wie hoch ist der Pflichtzuschuss zur bAV?
Arbeitgeber muessen seit 01.01.2022 (fuer Neuvertraege ab 01.01.2019) einen Zuschuss von 15 Prozent des umgewandelten Entgelts zur bAV zahlen, sofern durch die Umwandlung Sozialversicherungs-Beitraege gespart werden (§ 1a Abs 1a BetrAVG).
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Was passiert mit meiner bAV bei Insolvenz des Arbeitgebers?
Die bAV-Anwartschaft ist bei Insolvenz des Arbeitgebers durch den Pensions-Sicherungs-Verein (PSVaG) geschuetzt — solange die Anwartschaft unverfallbar ist (nach 3 Jahren Vertragslaufzeit und Alter 21). Direktversicherung ist zusaetzlich durch Protektor-Rueckversicherung gesichert.
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Was passiert mit meiner bAV waehrend der Elternzeit?
In der Elternzeit ruht die Beitragspflicht zur bAV — kein Beitrag, keine Ansparung. Der bestehende Vertrag bleibt jedoch aktiv, die bereits erworbene Anwartschaft ist geschuetzt. Nach Rueckkehr in Beschaeftigung laeuft die Ansparung automatisch weiter.
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Kann ich meine bAV bei Jobwechsel mitnehmen?
Ja. Bei Jobwechsel haben Sie mehrere Optionen: (1) neuer AG nimmt den bestehenden Vertrag ganz oder teilweise fort, (2) Sie fuehren den Vertrag privat weiter, (3) Sie lassen den Vertrag beitragsfrei ruhen. Die erworbene Anwartschaft ist bei unverfallbarem Vertrag (nach 3 Jahren) rechtlich geschuetzt.
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Wer berät Arbeitgeber zur bAV in Heidelberg, Mannheim und an der Bergstraße?
Arbeitgeber in Heidelberg, Mannheim und an der Bergstraße können sich an benefit.insure wenden, die Allianz Generalvertretung Albert Klee in Dossenheim. Albert Klee richtet die bAV mit Arbeitgeberzuschuss ein, erstellt die Unterlagen für die Belegschaft und betreut die Verträge danach. Die Beratung ist für Arbeitgeber kostenfrei.
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Wie viel bAV ist steuer- und sozialversicherungsfrei?
Beiträge in eine Direktversicherung, Pensionskasse oder einen Pensionsfonds sind bis 8 Prozent der Beitragsbemessungsgrenze der Rentenversicherung steuerfrei (§ 3 Nr. 63 EStG). Sozialversicherungsfrei sind davon bis zu 4 Prozent. Die Grenzen gelten pro Jahr und steigen mit der Beitragsbemessungsgrenze.
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